Eine Hommage

Heute, am fünften November, beginne ich mit meinem Bericht. Ich werde alles so genau aufschreiben, wie es mir möglich ist. Aber ich weiss nicht einmal, ob heute wirklich der fünfte November ist. Im Lauf des vergangenen Winters sind mir einige Tage abhanden gekommen. Auch den Wochentag kann ich nicht angeben. Ich glaube aber, dass dies nicht sehr wichtig ist. Ich bin angewiesen auf spärliche Notizen; spärlich, weil ich ja nie damit rechnete, diesen Bericht zu schreiben, und ich fürchte, dass sich in meiner Erinnerung vieles anders ausnimmt, als ich es wirklich erlebte. Dieser Mangel haftet wohl allen Berichten an. Ich schreibe nicht aus Freude am Schreiben; es hat sich eben so für mich ergeben, dass ich schreiben muss, wenn ich nicht den Verstand verlieren will. Es ist ja keiner da, der für mich denken und sorgen könnte. Ich bin ganz allein, und ich muss versuchen, die langen dunklen Wintermonate zu überstehen. Ich rechne nicht damit, dass diese Aufzeichnungen jemals gefunden werden. Im Augenblick weiss ich nicht einmal, ob ich es wünsche. Vielleicht werde ich es wissen, wenn ich den Bericht zu Ende
geschrieben habe.

Marlen Haushofer (Die Wand).

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“Die Wand” gewinnt Preis an der 62. Berlinale

An der 62. Berlinale hat hat Julian Roman Pölslers Film “Die Wand” in der Reihe “Panorama” den Preis der Ökumenischen Jury gewonnen. Herzliche Gratulation!

Seit 1992 sind die internationalen Filmorganisationen der evangelischen und der katholischen Kirchen – Interfilm und Signis – durch eine aus sechs Mitgliedern bestehende gemeinsame ökumenische Jury vertreten. Die Jury vergibt ihren Hauptpreis für einen Film aus dem Wettbewerb, sowie je einen mit 2.500 Euro dotierten Preis für einen Film aus der Sektion Panorama und aus dem Programm des Forums.Die Jury ehrt mit den Preisen Filmschaffende, die in ihren Filmen ein menschliches Verhalten oder Zeugnis zum Ausdruck bringen, das mit dem Evangelium in Einklang steht, oder die es in ihren Filmen schaffen, die Zuschauer für spirituelle, menschliche und soziale Werte zu sensibilisieren.

Informationsquelle
http://www.berlinale.de/

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Kinostart im Herbst 2012

Nun ist es offiziell: Der Kinostart von “Die Wand” wurde auf Herbst 2012 festgelegt.  Somit müssen wir uns (leider) noch etwas gedulden.

Österreich: Oktober 2012
Deutschland: 9. November 2012
Schweiz: noch offen.

Informationsquelle: http://www.diewand-derfilm.at/#kinostart

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Erste Berichte/Kritiken zur Ur-Aufführung von Die Wand

Nach der Ur-Aufführung vom 12. Februar 2012 von “Die Wand” wurden die ersten Berichte / Kritiken zum Film im Internet veröffentlicht. Wie schon das Buch dürfte auch der Film “die Geister scheiden”.

http://www.film-zeit.de/Film/22452/DIE-WAND/Kritik/

Auch der Artikel in den OÖ-Nachrichten wirkt eher etwas verhalten:

http://www.nachrichten.at/nachrichten/kultur/art16,818089

Die Online-Plattform Stern.de hat inzwischen eine kurze Video-Reportage über den Film “Die Wand” veröffentlicht.

http://www.stern.de/kultur/film/berlinale/berlinale-film-die-wand-voellig-auf-sich-alleine-gestellt-1786220.html

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Viel Glück!

Julian Roman Pölsler

Julian Roman Pölsler (Foto: Sybille Haushofer, Steyr und Wien)

Heute ist es soweit: Um 19.30 Uhr wird in Berlin anlässlich der Berlinale der Film “Die Wand” von Julian Roman Pölsler uraufgeführt. Ich wünsche ihm und seinem Team viel Glück!

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Trailer zum Film

Der Trailer zum Film “Die Wand” ist veröffentlicht. Sie finden ihn hier.

An der diesjährigen Berlinale wird der Film an folgenden Daten aufgeführt:

  • 12. Februar 2012, 19.30 Uhr, Kino “International”
  • 13. Februar 2012, 12.30 Uhr, Kino “CinemaxX 7″
  • 14. Februar 2012, 14.30 Uhr, Kino “Cubix 9″
  • 18. Februar 2012, 18.00 Uhr, Kino “Friedrichstadt Palast”

Informationsnachweis: http://www.diewand-derfilm.at/#termine

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Das Interesse am Film ist sehr viel grösser als erwartet

Julian Roman Poelsler in Steyr
Bild: Daucher (OÖNachrichten)
In der Ausgabe vom 31. Januar 2012 berichten die Oberösterreichischen Nachrichten über das Podiumsgespräch “Literatur und Film”, das am 27. Januar 2012 im Gymnasium Werndlpark, Steyr stattfand. Die Marlen-Haushofer-Expertin Marlene Krisper hatte den Regisseur von “Die Wand”, Julian Roman Krisper zum Gespräch eingeladen. Nebst dieser Diskussion wurden einige ausgewählte Szenen des Films präsentiert. Pölsler freut sich: “(…) Das Interesse an dem Film ist gross. Beim Press Screening waren 94 Journalisten da. Der Verleih hat mit 20 bis 30 gerechnet. Wir haben Einladungen zu zahlreichen Festivals. Und bei der Berlinale haben wir fünf Vorstellungen gekriegt. Eine davon findet im Friedrichstadtpalast statt. Da passen 1700 Leute in den Saal. Es ist alles schon ausverkauft (…).
Den Bericht von OÖNachrichten (nachrichten.at) finden Sie hier.
Nachtrag vom 12. Februar 2012: Frau Sybille Haushofer hat mir freundlicherweise einige Bilder der Veranstaltung zur Verfügung gestellt. Sie finden die Fotos auf marlenhaushofer.ch

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Die Wand wird am 12. Februar 2012 ur-aufgeführt

Die WandAn der 62. Berlinale, den Berliner Filmfestspielen (9. bis und mit 19. Februar 2012) wird “Die Wand” von Julian Roman Pölsler in der Sektion “Panorama Spezial” ur-aufgeführt. Detaillierte Informationen zum Film finden Sie auf der eigens dafür eingerichteten Internetseite.

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ORF-Sendereihe “Gedanken für den Tag” mit Julian Roman Pölsler

Anlässlich der Deutschland-Premiere seiner Verfilmung des berühmten Romans “Die Wand” der oberösterreichischen Schriftstellerin Marlen Haushofer, greift der Drehbuchautor und Regisseur Julian Roman Pölsler in den “Gedanken für den Tag” (Sendereihe des ORF) Aspekte der vielschichtigen Erzählung heraus und stellt seine persönlichen Assoziationen und Gedanken dazu vor.

Die Sendung wird jeweils täglich um 06.56 Uhr im Ö1-Radio ausgestrahlt und kann auch online gehört werden.

Informationsquelle: ORF.at

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Literatur und Film über die Verfilmung

Plakat zu Die WandRegisseur Julian R. Pölsler über die Verfilmung von “Die Wand ” nach der Romanvorlage von Marlen Haushofer im Gespräch mit Marlene Krisper. An der Veranstaltung wird auch der Trailer zum Film gezeigt. (Kinostart von “Die Wand”: Herbst 2012.)

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Als Filmemacher von Literaturverfilmungen sind wir Zwerge auf den Schultern von Riesen

Julian Roman Pösler gab im November 2011 ein Interview, das am 13. Dezember 2011 bei der Austrian Film Commission publiziert wurde. In diesem Gespräch schildert der Regisseur unter anderem seine eigene Beziehung zu Marlen Haushofers Romanvorlage, die er persönlich zu den grossartigsten Texten der deutschen Literatur zählt. “(…) Der Roman hat mich 25 Jahre lang beschäftigt. (…) Die letzten sieben Jahre habe ich intensiv daran gearbeitet. Sehr intensiv (…).” Pölsler spricht von seinen eigenen Gefühlen, von der Last und Lust, für Haushofers Text eine Plattform zu schaffen. “Ich habe Phasen durchgemacht, wo mir viele Leute das Gefühl gaben, das Unterfangen würde scheitern. In diesen Momenten konnte ich mir immer sagen, ich stehe auf einer Plattform und da ist dieser Text, der trägt (…).

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